kick & bolz im Block

Saarland-Pokal Halbfinale

FV Diefflen - SV Elversberg 2:5 (1:2)

Kurz nach der Arbeit ab gen Saarland und man merkt die nahenden Osterferien - überall Baustellen, oder solche die es mal werden wollen. Immerhin ist noch nicht Freitag und die Staus bleiben einem erspart.

1450 Zuschauer durfte der Oberligist aus dem Dillinger Ortsteil Diefflen auf seinem Kunstrasenplatz begrüßen. Die Sonne strahlte und alles hoffte auf ein kleines Fußballwunder im Duell der Ortsteilvereine. Ja, auch das schnieke Elversberg ist keine eigenständige Stadt von Welt, sondern ein Ortsteil von Spiesen.

Die ersten Minuten des Spiels zeigten keinen Klassenunterschied der beiden Teams. Während die Elverberger zunächst abwartend agierten, nahm der Außenseiter das Heft mutig in die Hand. Zunächst wurde die Initiative jedoch nicht belohnt. Das 1:0 für die Gäste durch Washausen in Minute 34 kam schließlich nicht überraschend. Elversberg hatte das Heft des Handelnden zurückerobert. Der postwendende Ausgleich stimmte ebenfalls nur kurz Euphorie an. Das 1:2 besorgte Handle per Abstauber noch vor der Pause. 

Mit dem 1:2 ging es in die Kabinen. An dieser Stelle seien dankend die beiden Herren erwähnt, die in den Genuss des Magazins kick&bolz kommen konnten.

Halbzeit Zwei begann mit einem Slapstick. FVD-Torwart Marina versuchte Göttel am eigenen Strafraum aussteigen zu lassen. Dies misslang und der Elverberger hatte keine Mühe den Ball im leeren Tor unterzubringen. Mit der Vorentscheidung zerbröselte die Diefflener Mannschaft auseinander. Schnell stand es 1:4. Nach dem erneuten Anschluss, sorgte Dobros sehenswert für die Entscheidung.

Schlusspfiff, alle ab nach Hause. Die Wiese, die als Stadionparkplatz genutzt wurde, hatte Glück, dass die Sonne schien. Die Schlammschlacht hätte sie wohl nicht überlebt.



1.FC Saarbrücken - FC 08 Homburg 3:1 (2:0)

Mittwoch 18h, Völklingen. Nachdem das Saarbrücker Ludwigsparkstadion durch die Politik mutwillig in Schutt und Asche gelegt wurde und der Neubau wohl noch eine Weile auf sich warten lassen wird, muss auch das diesjährige Halbfinale im Exil Völklingen stattfinden. Die Saarbrücker hatten nach 4 Jahren endlich wieder einmal die Gelegenheit sich für das Finale zu qualifizieren. Der FC Homburg bestritt dieses Halbfinale als Titelverteidiger.

Bereits nach drei Minuten verbreitete sich Hochstimmung im Heimbereich. Saarbrücken führte durch Schmidt mit 1:0. Nach diesem herausragenden Spielzug, setzten die Blau-Schwarzen auf Konter. Homburg übernahm das Spielgeschehen. Allerdings bis zur Pause ohne zählbaren Erfolg. Stattdessen schlug erneut Saarbrücken zu. Behrens traf nach einem Freistoß per Kopf zum 2:0 vor der Pause. In der zweiten Hälfte, das alte Bild. Homburg stürmt, Saarbrücken trifft. Wieder in Person von Ex-Homburger Schmidt - 3:0 in der 48.Minute. 

Während der Saarbrücker Anhang selbstironisch darauf bedacht war, sich die Zeit bis zur Verlängerung schön zu trinken, warfen die Grün-Weißen auf dem Feld alles nach Vorne. Erst in der 71. Minute hatte der Fußballgott ein einsehen und lies das 3:1 geschehen. Ein weiteres Tor sollte nicht mehr fallen und so steht mit Saarbrücken, die cleverere Mannschaft im Endspiel. Dieses soll Gerüchten zu Folge am 03.Mai in Homburg stattfinden.


Baubeginn des neuen Stade de National in Luxemburg

Es ist soweit. Nach langen Diskussionen haben die Bauarbeiten an der luxemburgischen Autobahn A4 begonnen. Das neue Nationalstadion soll hier am Stadtrand direkt neben der Autobahn entstehen. Inklusive neuer Trambahnstrecke in die Stadt. Die genaue Fertigstellung ist noch nicht genau definiert. Je nach Baufortschritt kann hier bereits Ende 2018 der Ball rollen. Spätestens zum Jahresstart soll die Luxemburgische Fußballauswahl und Rugby Union Mannschaft hier ihre Heimspiele austragen. Die rechteckige knapp 60 Millionen Euro teure Arena soll 9000 Sitzplätze beherbergen und auch für Konzerte genutzt werden.

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Luxemburger Vorbereitungsserie

Nachdem Siege der Luxemburger Selection in den Qualifikationsspielen der internationalen Wettbewerbe doch sehr rar sind, testete man in den vergangenen Wochen noch einmal zusätzlich. Auf ein Qualifikationsspiel gegen Frankreich will man schließlich gut vorbereitet sein. Nach der Reihe statteten die belgischen Vereine RSC Charleroi, Union St. Gilloise und Standart Lüttich dem Großherzogtum einen Besuch ab. Das erste Spiel konnte gegen den RSC konnten die Luxemburger mit 3:2 für sich entscheiden. Im zweiten Vergleich konnte erneut ein Sieg eingefahren werden. St. Gilloise wurde mit 2:0 nach Hause geschickt. Interessant dabei, dass die Selection jedes Mal mit Werbung auf der Brust spielte. So auch im dritten Vergleich. In Ettelbrück war man Standart Liege jedoch mit 0:1 unterlegen. Am Samstag beginnt wieder der Alltag. Frankreich wartet.

Gegen Lüttich befanden sich unter den 951 Zuschauern auch ca. 100 Gäste.
Gegen Lüttich befanden sich unter den 951 Zuschauern auch ca. 100 Gäste.

Luxemburg - Standart de Liege in Ettelbrück
Luxemburg - Standart de Liege in Ettelbrück

TSG Sprockhövel - Alemannia Aachen 1:1 (1:1)

Der Feierabend war gekommen, da ging es am Mittwochabend nochmal los. 250km Verkehrskilometer nördlich von Trier gab sich die Alemannia aus Aachen in Hagen die Ehre. Insgesamt 750 Zuschauer fanden sich zu dem Abendspiel ein, davon circa 400 Aachener. Nachdem das allgemeine Sicherheitsschreckgespenst auch vor der Regionalliga nicht halt machte, musste die Heimelf ins benachbarte Ischelandstadion zu Hagen ausweichen. Das Spielgeschehen ist schnell geschildert. Aachen drückte von Beginn an, während der Außenseiter versuchte, die berühmten Nadelstiche zu setzten. Dies gelang Sprockhövel hervorragend. Nach einem Konter, hatte die ganz in blau spielende Exilmannschaft, das 1:0 auf dem Fuß. Antwi-Adjej setzte sich in einer Einzelaktion hervorragend durch und zog ab. Schlussmann Depta sah nicht gut aus und musste hinter sich greifen - 1:0 (28'). Nur vier Minuten später hatte die Alemannia die passende Antwort gefunden. Eine lange Flanke aus dem Mittelfeld, wurde erst von sämtlichen Defensivspielern Sprockhövels verpasst, dann flog auch noch der Torwart am Ball vorbei. Ernst war der Nutznießer und schob aus spitzem Winkel ein - 1:1. Nach der Pause tat sich Aachen zu Sehens schwerer Lücken in die gegnerische Abwehr zu reißen. Erst in der Schlussphase hatten beide Mannschaften nochmals gute Gelegenheiten, die drei Punkte für sich zu behaupten. Es blieb jedoch bei einem leistungsgerechten Unentschieden, dass beiden Mannschaften nicht so recht weiterhilft.

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Nur noch eine Woche, dann ist es wieder so weit. Die nächste Ausgabe von kick&bolz kommt auf den Markt. Dieses Mal werden alle Reisefreunde auf ihre Kosten kommen. Das gesamte Heft behandelt eine Tour von Katar, über die Vereinigten Arabischen Emirate nach Nordirland. Noch ein Abstecher nach London, dann zurück ins verschneite Deutschland. Gepaart mit viel Fußball, Geschichte und dem Ende einer traditionsreichen Spielstätte in England. Jetzt vorbestellen!


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