Rheinlandpokal-Finale

SV Eintracht Trier 05 - TuS Koblenz     1:2  (0:2)

Strahlender Sonnenschein empfing die 4112 Zuschauer im Salmtalstadion zu Salmrohr. Beide Mannschaften gingen hoffnungsvoll in die Partie, galt es doch die Saison zu vergolden beziehungsweise aus Trierer Sicht passabel zu gestalten. Die Trierer, in der laufenden Saison aus der Regionalliga Südwest abgestiegen, wollten mit einem Sieg erneut in den DFB-Pokal einziehen. Die TuS aus Koblenz wollte seit 2006 erstmal wieder den Pott an die Rhein-Mosel-Stadt holen. Die Fans der Stadt vom deutschen Eck hatten auch eine Choreo vorbereitet, um die Titelambitionen nochmals zu untermauern. Spielerisch legte die offizielle Gastmannschaft aus Koblenz gut los. Bodzic konnte die erste Chance nach 11 Minuten aber nicht nutzen. Auch danach blieben die Schwarz-Blau gekleideten optisch überlegen. Ein direkter Freistoß in der 20.Minute führte schließlich zum 1:0. Marx zog aus gut 25 Metern ab. Der Ball flog durch die Mauer und wurde dabei abgefälscht - Torwart Keilmann hatte keine Chance. Der Torjubel zeigte auch auf den Rängen ein Übergewicht zugunsten der Koblenzer an. Trier wirkte nach dem Treffer zusehens verunsichert. Ein weiter Ball nach vorne, Popovits nahm ihn auf und lies Dingels fein aussteigen. Den Schuss setzte der Koblenzer eiskalt ins lange Eck - 2:0 in der 26. Minute. Wars das schon? Koblenz hatte das Spiel in der Hand und lies Trier nicht zum Zug kommen. Kurz vor der Pause hatten die TuS sogar noch das dritte Tor auf dem Fuß. Ein Heber von Lahn klatschte gegen den Innenpfosten, eher Maurer den Ball von der Linie klärte. In der zweiten Hälfte war Trier bemüht endlich Chancen zu kreieren, doch Koblenz stand gefestigt. Nachdem zunächst beide Teams per Abseitstreffer einmal erfolgreich waren, hatten die Koblenzer schon fast zwei Hände am Pokal. Die Trierer begannen bereits ihre Zaunfahnen abzuhängen, da kämpfte sch die Mannschaft noch einmal heran. Eine Ecke von Telch hämmerte Zinram ins Eck. Plötzlich kam nochmal Spannung auf. Letztendlich gelang den Trierern aber kein gefährlicher Angriff mehr und Koblenz konnte verdient den Pott in den Himmel recken. 

 

Statistik:

Eintracht Trier: Kellermann - Blum (67. Heinz), Dingels (70. Anton), Riedl - Zinram, Celik, Telch, Garnier (46. Papadimitriou), Maurer, Lienhart - Alawie.

 

TuS Koblenz: Patzler - Antonaci, Buchner, Marx - Stahl, Popovits (90. Jusufi), Stark, Grupp, Lahn (67. Schmidt), Glockner (77. van der Bracke) - Bozic.

 

Tore: 0:1 Marx 20.Min, 0:2 Popovits 26.Min, 1:2 Zinram 83.Min.